| Wissenswertes |
| Crossroads |
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Die Region Crossroads in der Mitte des Staates Louisiana beherbergt die ältesten Siedlungen der 1803 von Frankreich erworbenen „Louisiana Purchase Territories". Hier treffen das spanisch-französische Erbe von Süd-Louisiana mit der Kultur der Englisch sprechenden Pioniere in Louisianas Norden zusammen.
Vier Jahre vor der Gründung von New Orleans errichteten französische Siedler 1714 mitten in der Wildnis - bei Natchitoches (gesprochen Nak-a-Tech) - am Cane River ein Fort, das auch als Handelsposten diente. Der Außenposten wurde angelegt, um ein Vordringen der Spainier auf französiches Territorium zu vereiteln. Die Spanier errichteten unweit davon die Siedlung Los Adaes, die über 50 Jahre Hauptstadt von Spanisch Texas war. Während die Spanier 1773 Los Adaes aufgaben, hielt der Aufstieg von Natchitoches an. Versteckt im großartigen Kisatchie National Forest, ist das am Fluss gelegene mit seinen Alleen ein reizvolles Städtchen. Die historischen Häuser sind in 33 Blocks angeordnet und werden landesweit als Kulturgut geachtet. Natchitoches ist der ideale Ort für einen Einkaufbummel und bietet zahlreiche Bed&Breakfast Unterkünfte. In der Umgebung findet man Pekannuss-Plantagen und Baumwollfarmen sowie alte Herrenhäuser - teilweise noch aus dem 18. Jahrhundert. In der Mitte der Region Crossroads befinden sich die Zwillingsstädte Alexandria und Pineville. Das palastartibe Hotel Bentley, der Zoologische Garden die Loyd Hall Plantation und das Kent Plantation Haus sind in Alexandria auf jeden Fall einen Besuch wert. Ausserdem sind im River Oaks Arts Center über 40 Handwerker tätig - denen kann man über die Schulter schauen und die handgearbeiteten Stücke auch gleich als Souvenir mitnehmen. Sehenswert sind ebenfalls die Frogmore Plantation und Gins in Frogmore: ein 7,3 km großes Anwesen mit 18 Ante-Bellum Gebäuden und einer Reihe von authentisch eingerichteten Hütten aus dem Jahre 1810. Die 19 km großen Hodges Gardens in Many, die weitläufigste Amerikanische Gartenanlage im Privatbesitz sind ebenfalls einen Besuch wert. Dann sollte man sich auch die „Marksville State Histirci Indian Site" nicht entgehen lassen - eine Fundstätte indianischer Kulturerzeugnisse aus über 1500 Jahren. Die Musik gehört - wie überall in Louisiana - zum täglichen Leben in Crossroads: so unterschiedliche Musikrichtungen wie Country, Bluegrass und Blues, Gospel, Zydeco und Jazz geben sich hier ein Stelldichein. Ferriday zum Beispiel war der Geburtsort des Rockabilly-Stars Jerry Lee Lewis; in Marthaville wird alljährlich der „Louisiana State Fiddling" Wettbewerb abgehlaten und die vielschichtigen musikalischen Wurzeln der Region finden in einer großen Anzahl von Festivals ihren Ausdruck. Für Naturfreunde gibt es im Toledo Bend Reservoir zahlreiche Möglichkeiten zum Wandern, Fischen oder Kanufahren. Oder Sie geben sich den Freuden des Golfsports hin, auf dem Golfplatz „Cypress Bend" zum Beispiel, der bekannt ist für die zahlreichen hier ausgetragenen Meisterschaften. Für Abwechslung ist in Crossroads immer gesorgt. |